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Besuch aus Gießen
Im Rahmen eines Aufenthaltes in Doha besuchte die Psychologieoberrätin Frau Haunert-Imschweiler vom Schulamt Gießen die Deutsche Internationale Schule Doha. Ziel des Besuches war der Austausch zu den Themen Inklusion, Präventionsarbeit und gelebte Mehrsprachigkeit.
Erläuterung des Konzeptes
Kindergartenleiterin Ramona Schwalbenhofer erläuterte dabei das Konzept des schuleigenen Kindergartens. Die Deutsche Internationale Schule Doha unterrichtet 300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 10, inklusive Kindergarten. Die Kinder, die im Kindergarten spielerisch auf die Schule vorbereitet werden, werden von ›Deutsch als Fremdsprache‹-Lehrkräften und Englisch-Lehrkräften begleitet. Zudem besuchen sie, in Jahr vor der Einschulung, die Vorschule der Deutschen Internationalen Schule Doha (Grade 0), um den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule zu erleichtern. Dort werden sie von Grundschul-Lehrkräften auf den schulischen Alltag vorbereitet und lernen wesentliche Fertigkeiten z.B. wie man einen Stift in der Hand hält, seinen Arbeitsplatz gestaltet oder die richtige Sitzhaltung an der Schulbank einnimmt.
Lernen und Fördern an der Deutschen Internationalen Schule Doha
Alle Schülerinnen und Schüler lernen bereits in Klassenstufe 1 neben Deutsch auch Arabisch und Englisch, ab Klassenstufe 6 können sie auch Französisch hinzuwählen. Die Klassen werden binnendifferenziert unterrichtet, d.h. alle Schülerinnen und Schüler, ganz gleich ob sie als Haupt-, Real- oder Gymnasialschüler eingestuft wurden, werden im Klassenverband in allen Fächern unterrichtet.
Neben Förderstunden bietet die Deutsche Internationale Schule Doha ein zusätzliches ›Helfernetz‹ aus Erzieherinnen, Erziehern und Teamteachern an, die als zusätzliche Ansprechpartner für Schüler und Schülerinnen zur Verfügung stehen und auch Mediationen durchführen sollen. In einem ersten Schritt wird aus einer Erzieherin oder einem Erzieher und den Teamteachern ein Netzwerk mit den Teamassistenten gebildet, die wiederrum den Connecting-Link zum Nachmittagsangebot darstellen. Die Erzieherin oder der Erzieher führt dabei bei Bedarf mit Schülern Mediationsgespräche durch. Zusätzlich werden die Ressourcen der Teamteacher dazu verwendet, während der ersten 5 Stunden jeweils eine Sprechstunde anzubieten. Dazu soll im Schulgebäude ein Raum für vertrauliche Gespräche genutzt werden, um Schülerinnen und Schülern bei sozialen Bedürfnissen mit Ratschlägen und Handlungsempfehlungen zu helfen und dabei ihr Verhalten zu reflektieren.
Die Deutsche Internationale Schule Doha gehört zum Netzwerk der 140 Deutschen Auslandsschulen (DAS), die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amtes gefördert werden. Von Kuala Lumpur bis Kiew, von Toronto bis Tokio legen Deutsche Auslandsschulen Wert auf die individuelle Förderung und Mehrsprachigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler sowie auf Begegnung der Kulturen. Von der Bundesrepublik Deutschland gefördert und mit qualifiziertem Lehrpersonal ausgestattet, erhalten die Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schulen im Ausland eine bilinguale Ausbildung. Mit ihrer pädagogischen und akademischen Qualität, sowie ihrem bikulturellem Profil gehört die Deutsche Internationale Schule Doha zu den herausragenden Schulen des Landes.
Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und die Gespräche mit Frau Petra Haunert-Imschweiler.





