Vom 20. bis 25. September 2026 reisten Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer CAS-Fahrt nach Lissabon. Ein abwechslungsreiches Programm bot ihnen Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, persönliche Herausforderungen zu meistern und als Gruppe enger zusammenzuwachsen. Doch was ist eigentlich eine CAS-Fahrt? CAS steht für Creativity, Activity, Service, also Kreativität, Bewegung und Engagement für andere, und […]
Lernen durch Erleben. Die CAS-Fahrt nach Lissabon
Vom 20. bis 25. September 2026 reisten Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer CAS-Fahrt nach Lissabon. Ein abwechslungsreiches Programm bot ihnen Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, persönliche Herausforderungen zu meistern und als Gruppe enger zusammenzuwachsen.
Doch was ist eigentlich eine CAS-Fahrt? CAS steht für Creativity, Activity, Service, also Kreativität, Bewegung und Engagement für andere, und ist Teil des IB-Diplomprogramms. Eine solche Fahrt ermöglicht es, außerhalb des Klassenzimmers Neues auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und über die eigenen Erfahrungen nachzudenken.
In Lissabon wurde dieser Gedanke lebendig: Beim Surfen stellten sich die Jugendlichen einer sportlichen Herausforderung und leisteten beim anschließenden Beach-Cleanup einen Beitrag zum Schutz der Küste. Das Bemalen portugiesischer Fliesen und das Backen von Pastéis de Nata eröffneten kreative Zugänge zur Kultur des Landes. Ein Ausflug nach Sintra ergänzte das Programm um Einblicke in Portugals Geschichte.
Besonders eindrücklich war die Begegnung mit älteren Frauen aus Lissabon, die den Jugendlichen das Sticken beibrachten. Über Sprach- und Generationengrenzen hinweg entstanden persönliche Verbindungen. Virginie schrieb anschließend: „Mir war noch nie bewusst gewesen, dass allein ein wenig gemeinsame Zeit den ganzen Tag eines Menschen aufhellen kann.“
Ebenso wertvoll war das Miteinander innerhalb der Gruppe. Gemeinsame Erlebnisse, Gespräche außerhalb des Schulalltags und gegenseitige Unterstützung stärkten die Freundschaften. Auch das Zusammenleben auf engem Raum gehörte dazu: Rücksicht zu nehmen, Kompromisse zu finden und miteinander zu lachen ließ die Jugendlichen enger zusammenwachsen. Fay beschrieb es so: „Gleichzeitig war es schön zu merken, dass wir füreinander da waren und uns gegenseitig unterstützt haben.“
Auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wuchs. Liana hielt fest: „Diese Reise hat mir gezeigt, dass ich selbstständig sein kann, auch in einem unbekannten Land.“ Ein Workshop zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen regte zudem Ideen zur Gleichberechtigung an, die Schülerinnen nach der Fahrt an ihrer Schule weiterverfolgen möchten.
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